ED22464 Dirigieren im 19. Jahrhundert Martin Fischer-Dieskau
Titel (DE): Dirigieren im 19. Jahrhundert - Der italienische Sonderweg
Titel (EN): Dirigieren im 19. Jahrhundert - Der italienische Sonderweg
Titel (FR): Dirigieren im 19. Jahrhundert - Der italienische Sonderweg
Komponist / Composer:
Herausgeber / Editor:
Bearbeiter / Arranger:
Illustrator:
Opus:
Werkverzeichnis:
Besetzung / Instrumentation: /
Besetzungsdetails:
Kompositionsjahr / Date of Composition:
Aufführungsdauer / Duration:
Verlag / Publisher: Schott Music
Erscheindungsdatum / Date of Publishing: 11.02.2016
Ausgabe / Publication: - -
- - -
Seiten / Pages: 384
Verarbeitung: Hardcover - Hardback/Hardcover
Schwierigkeitsgrad / Difficulty: - -
Sprache / Language: Deutsch
Reihe / Series:
ISMN:
ISMN-13:
ISMN-EAN:
UPC:
Titel (EN): Dirigieren im 19. Jahrhundert - Der italienische Sonderweg
Titel (FR): Dirigieren im 19. Jahrhundert - Der italienische Sonderweg
Komponist / Composer:
Herausgeber / Editor:
Bearbeiter / Arranger:
Illustrator:
Opus:
Werkverzeichnis:
Besetzung / Instrumentation: /
Besetzungsdetails:
Kompositionsjahr / Date of Composition:
Aufführungsdauer / Duration:
Verlag / Publisher: Schott Music
Erscheindungsdatum / Date of Publishing: 11.02.2016
Ausgabe / Publication: - -
- - -
Seiten / Pages: 384
Verarbeitung: Hardcover - Hardback/Hardcover
Schwierigkeitsgrad / Difficulty: - -
Sprache / Language: Deutsch
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Im Gegensatz zu späterer Zeit liegt die musikalische Leitung am italienischen Opernhaus zu Beginn des 19. Jahrhunderts nicht in der Hand eines Einzelnen. Der mit dem Rücken zum Publikum stehende Dirigent wurde im Geburtsland der Oper erst deutlich später als in anderen europäischen Kulturen eingeführt. Warum also hielt man in Italien an einer Tradition der dirigentenlosen Musikausübung fest, die diesseits der Alpen Jahrzehnte früher aufgegeben worden war? Ging vom italienischen Violinmeister eine besondere Art der Suggestion aus oder bedurften italienische Opern einfach nicht der gleichen musikalischen Kontrolle wie die Werke deutscher oder französischer Provenienz? Martin Fischer-Dieskau geht diesen Fragen in seinem Buch Dirigieren im 19. Jahrhundert Der italienische Sonderweg nach und beruft sich dabei auf Angaben zur musikalischen Leitung in den überlieferten Libretti, ikonographisches Material, theoretische und ästhetische Schriften, sowie auf Besprechungen, Reiseberichte, Briefe und Theaterchroniken.
Zum Thema - Die Doppeldirektion Voraussetzungen - Maestro al Cembalo - Primo Violino Direttore d'orchestra - Violindirektor oder Klavierkapellmeister: Wer dominiert dieDoppeldirektion? - Die italienische Orchesterkultur des Ottocento - Aspekte der Orchesterqualität - Stabilität und Regularien - Etat und Ambition - Rekrutierung und Musikermigration - Besetzung und Sitzordnung - Taktstock - Dürfen beide Leitungsfunktionen als Grundlage für den italienischen Alleindirigenten gelten? - Gründe für den Durchbruch der Alleindirektion - Etappensiege des Taktstocks - Legenden um die Inauguration des Taktstocks - Angelo Mariani - Profil - Mariani und Verdi - Mariani und Wagner - Marianis Probentechnik - Im Schatten der Opernproduktion: Das Konzert - Instrumentalmusik - Luigi Mancinelli - Die Entwicklung des zeitgenössischen italienischen Opernschaffens im Spiegel des konkreten Dirigierkontextes - Largo concertato - Duetto - Individualisierung und Erweiterung durch Verdi und Meyerbeer - Paradigma Aida: Marianis Erbe - Emanuele Muzio - Emilio Usiglio - Giovanni Bottesini - Franco Faccio Ausblick - Franco Faccio zwischen Mariani und Toscanini - Stetig steigendes Prestige - Edoardo Mascheroni - Leopoldo Mugnone - Giuseppe Martucci - Korrektur einer Legende? - Dank - Über den Autor - Literaturverzeichnis - Register
Zum Thema - Die Doppeldirektion Voraussetzungen - Maestro al Cembalo - Primo Violino Direttore d'orchestra - Violindirektor oder Klavierkapellmeister: Wer dominiert dieDoppeldirektion? - Die italienische Orchesterkultur des Ottocento - Aspekte der Orchesterqualität - Stabilität und Regularien - Etat und Ambition - Rekrutierung und Musikermigration - Besetzung und Sitzordnung - Taktstock - Dürfen beide Leitungsfunktionen als Grundlage für den italienischen Alleindirigenten gelten? - Gründe für den Durchbruch der Alleindirektion - Etappensiege des Taktstocks - Legenden um die Inauguration des Taktstocks - Angelo Mariani - Profil - Mariani und Verdi - Mariani und Wagner - Marianis Probentechnik - Im Schatten der Opernproduktion: Das Konzert - Instrumentalmusik - Luigi Mancinelli - Die Entwicklung des zeitgenössischen italienischen Opernschaffens im Spiegel des konkreten Dirigierkontextes - Largo concertato - Duetto - Individualisierung und Erweiterung durch Verdi und Meyerbeer - Paradigma Aida: Marianis Erbe - Emanuele Muzio - Emilio Usiglio - Giovanni Bottesini - Franco Faccio Ausblick - Franco Faccio zwischen Mariani und Toscanini - Stetig steigendes Prestige - Edoardo Mascheroni - Leopoldo Mugnone - Giuseppe Martucci - Korrektur einer Legende? - Dank - Über den Autor - Literaturverzeichnis - Register
[FR]
Im Gegensatz zu späterer Zeit liegt die musikalische Leitung am italienischen Opernhaus zu Beginn des 19. Jahrhunderts nicht in der Hand eines Einzelnen. Der mit dem Rücken zum Publikum stehende Dirigent wurde im Geburtsland der Oper erst deutlich später als in anderen europäischen Kulturen eingeführt. Warum also hielt man in Italien an einer Tradition der dirigentenlosen Musikausübung fest, die diesseits der Alpen Jahrzehnte früher aufgegeben worden war? Ging vom italienischen Violinmeister eine besondere Art der Suggestion aus oder bedurften italienische Opern einfach nicht der gleichen musikalischen Kontrolle wie die Werke deutscher oder französischer Provenienz? Martin Fischer-Dieskau geht diesen Fragen in seinem Buch Dirigieren im 19. Jahrhundert Der italienische Sonderweg nach und beruft sich dabei auf Angaben zur musikalischen Leitung in den überlieferten Libretti, ikonographisches Material, theoretische und ästhetische Schriften, sowie auf Besprechungen, Reiseberichte, Briefe und Theaterchroniken.
Zum Thema - Die Doppeldirektion Voraussetzungen - Maestro al Cembalo - Primo Violino Direttore d'orchestra - Violindirektor oder Klavierkapellmeister: Wer dominiert dieDoppeldirektion? - Die italienische Orchesterkultur des Ottocento - Aspekte der Orchesterqualität - Stabilität und Regularien - Etat und Ambition - Rekrutierung und Musikermigration - Besetzung und Sitzordnung - Taktstock - Dürfen beide Leitungsfunktionen als Grundlage für den italienischen Alleindirigenten gelten? - Gründe für den Durchbruch der Alleindirektion - Etappensiege des Taktstocks - Legenden um die Inauguration des Taktstocks - Angelo Mariani - Profil - Mariani und Verdi - Mariani und Wagner - Marianis Probentechnik - Im Schatten der Opernproduktion: Das Konzert - Instrumentalmusik - Luigi Mancinelli - Die Entwicklung des zeitgenössischen italienischen Opernschaffens im Spiegel des konkreten Dirigierkontextes - Largo concertato - Duetto - Individualisierung und Erweiterung durch Verdi und Meyerbeer - Paradigma Aida: Marianis Erbe - Emanuele Muzio - Emilio Usiglio - Giovanni Bottesini - Franco Faccio Ausblick - Franco Faccio zwischen Mariani und Toscanini - Stetig steigendes Prestige - Edoardo Mascheroni - Leopoldo Mugnone - Giuseppe Martucci - Korrektur einer Legende? - Dank - Über den Autor - Literaturverzeichnis - Register
Im Gegensatz zu späterer Zeit liegt die musikalische Leitung am italienischen Opernhaus zu Beginn des 19. Jahrhunderts nicht in der Hand eines Einzelnen. Der mit dem Rücken zum Publikum stehende Dirigent wurde im Geburtsland der Oper erst deutlich später als in anderen europäischen Kulturen eingeführt. Warum also hielt man in Italien an einer Tradition der dirigentenlosen Musikausübung fest, die diesseits der Alpen Jahrzehnte früher aufgegeben worden war? Ging vom italienischen Violinmeister eine besondere Art der Suggestion aus oder bedurften italienische Opern einfach nicht der gleichen musikalischen Kontrolle wie die Werke deutscher oder französischer Provenienz? Martin Fischer-Dieskau geht diesen Fragen in seinem Buch Dirigieren im 19. Jahrhundert Der italienische Sonderweg nach und beruft sich dabei auf Angaben zur musikalischen Leitung in den überlieferten Libretti, ikonographisches Material, theoretische und ästhetische Schriften, sowie auf Besprechungen, Reiseberichte, Briefe und Theaterchroniken.
Zum Thema - Die Doppeldirektion Voraussetzungen - Maestro al Cembalo - Primo Violino Direttore d'orchestra - Violindirektor oder Klavierkapellmeister: Wer dominiert dieDoppeldirektion? - Die italienische Orchesterkultur des Ottocento - Aspekte der Orchesterqualität - Stabilität und Regularien - Etat und Ambition - Rekrutierung und Musikermigration - Besetzung und Sitzordnung - Taktstock - Dürfen beide Leitungsfunktionen als Grundlage für den italienischen Alleindirigenten gelten? - Gründe für den Durchbruch der Alleindirektion - Etappensiege des Taktstocks - Legenden um die Inauguration des Taktstocks - Angelo Mariani - Profil - Mariani und Verdi - Mariani und Wagner - Marianis Probentechnik - Im Schatten der Opernproduktion: Das Konzert - Instrumentalmusik - Luigi Mancinelli - Die Entwicklung des zeitgenössischen italienischen Opernschaffens im Spiegel des konkreten Dirigierkontextes - Largo concertato - Duetto - Individualisierung und Erweiterung durch Verdi und Meyerbeer - Paradigma Aida: Marianis Erbe - Emanuele Muzio - Emilio Usiglio - Giovanni Bottesini - Franco Faccio Ausblick - Franco Faccio zwischen Mariani und Toscanini - Stetig steigendes Prestige - Edoardo Mascheroni - Leopoldo Mugnone - Giuseppe Martucci - Korrektur einer Legende? - Dank - Über den Autor - Literaturverzeichnis - Register
Product information
Order id: 88532
Difficulty: -
Duration: --:-- min
Pages: 384
publisher id: ED 22464
EAN: 9783795709433
Difficulty: -
Duration: --:-- min
Pages: 384
publisher id: ED 22464
EAN: 9783795709433
Composer: Martin Fischer-Dieskau
Arranger: -
Publisher: Schott Music - Music Distribution Services
Instrumentation: Bücher / Books
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