##vergriffen## CD 'Sinfonia Resurrectionis - Music of Vaclav Nelhybel'
Corsican Litany Vaclav Nelhybel
In vielen Teilen der Welt war es einst üblich, dass professionelle Trauernde bei Bestattungszeremonien die Trauer der Hinterbliebenen durch laute und emotionale Klagen dramatisieren, die sich endlos wie ein Gesang wiederholen. An einigen Orten, insbesondere in den Mittelmeerländern, wurden diese Klagen tatsächlich gesungen, meist von Frauen, die in dieser makabren Kunst geschult waren und für ihre Dienste bezahlen konnten.
Korsische Klagen, wie auch korsische Todesfälle, wurden in zwei Arten unterteilt: das gewöhnliche Lamento für den Tod aus natürlichen Gründen und der Vocero, wenn die Trauernden ermordet worden waren. Letzteres wurde dann zu einem so intensiven, von Schmerz gefüllten Trauerlied, dass es nur durch einen Akt schlimmster Rache gelindert werden konnte. Der Mörder wurde angeklagt und namentlich identifiziert, und der Sänger schwor feierlich, dafür zu sorgen, dass der Mörder mit seinem Leben dafür bezahlen würde.
Die korsische Litanei basiert auf einem Vocero, von dem bekannt ist, dass er 1775 auf der Beerdigung eines Landarztes namens Matju gesungen wurde, der von seinem eigenen Patienten, einer Natale, ermordet wurde. Die Melodie wird traurig eingeführt, wächst aber stetig in leidenschaftlicher Intensität, bis im letzten bedrohlichen Racheschwur ein erstaunlicher Höhepunkt erreicht ist.
Die Melodie wird trauernd eingeleitet und entwickelt sich immer leidenschaftlicher bis zu einem dramatischen Höhepunkt.
In diesem Werk wird ein alter Brauch beschrieben: vor langer Zeit war es vielerorts im Mittelmeerraum üblich, für eine Beerdigung professionelle Trauergesänge zu bestellen. Diese brachten das Leid der Hinterbliebenen laut und auf dramatische Weise zum Ausdruck. Meist wurden diese Litaneien von Frauen gesungen, die diese makabere Kunst gut beherrschten und sich dafür bezahlen ließen. Auf Korsika unterschied man zwischen zwei verschiedenen Litaneien: Lamento bei einem normalen Tod und Vocero, wenn der Verstorbene ermordet worden war. Der Gesang bei einem solchen Vocero war schmerzerfüllt, die grauenvolle Tat konnte nur durch einen Racheakt gesühnt werden.
'Corsican Litany' von Vaclav Nelhybel liegt ein Vocero zugrunde, das zum ersten Mal beim Begräbnis des Landarztes Mateju gesungen worden war. Die Melodie steigt von melancholischer Intensität zum Höhepunkt des 'Racheschwurs'. Das Werk wurde 1975, also genau 200 Jahre nach dem tragischen Ereignis, geschrieben.
Korsische Klagen, wie auch korsische Todesfälle, wurden in zwei Arten unterteilt: das gewöhnliche Lamento für den Tod aus natürlichen Gründen und der Vocero, wenn die Trauernden ermordet worden waren. Letzteres wurde dann zu einem so intensiven, von Schmerz gefüllten Trauerlied, dass es nur durch einen Akt schlimmster Rache gelindert werden konnte. Der Mörder wurde angeklagt und namentlich identifiziert, und der Sänger schwor feierlich, dafür zu sorgen, dass der Mörder mit seinem Leben dafür bezahlen würde.
Die korsische Litanei basiert auf einem Vocero, von dem bekannt ist, dass er 1775 auf der Beerdigung eines Landarztes namens Matju gesungen wurde, der von seinem eigenen Patienten, einer Natale, ermordet wurde. Die Melodie wird traurig eingeführt, wächst aber stetig in leidenschaftlicher Intensität, bis im letzten bedrohlichen Racheschwur ein erstaunlicher Höhepunkt erreicht ist.
Die Melodie wird trauernd eingeleitet und entwickelt sich immer leidenschaftlicher bis zu einem dramatischen Höhepunkt.
In diesem Werk wird ein alter Brauch beschrieben: vor langer Zeit war es vielerorts im Mittelmeerraum üblich, für eine Beerdigung professionelle Trauergesänge zu bestellen. Diese brachten das Leid der Hinterbliebenen laut und auf dramatische Weise zum Ausdruck. Meist wurden diese Litaneien von Frauen gesungen, die diese makabere Kunst gut beherrschten und sich dafür bezahlen ließen. Auf Korsika unterschied man zwischen zwei verschiedenen Litaneien: Lamento bei einem normalen Tod und Vocero, wenn der Verstorbene ermordet worden war. Der Gesang bei einem solchen Vocero war schmerzerfüllt, die grauenvolle Tat konnte nur durch einen Racheakt gesühnt werden.
'Corsican Litany' von Vaclav Nelhybel liegt ein Vocero zugrunde, das zum ersten Mal beim Begräbnis des Landarztes Mateju gesungen worden war. Die Melodie steigt von melancholischer Intensität zum Höhepunkt des 'Racheschwurs'. Das Werk wurde 1975, also genau 200 Jahre nach dem tragischen Ereignis, geschrieben.
Produktinformation
Bestellnummer: 116761
Schwierigkeitsgrad: 3+
Dauer: 7:00 min
Seiten: -
Verlagsnummer: Bourne 231704-428
EAN: 4025511000505
Schwierigkeitsgrad: 3+
Dauer: 7:00 min
Seiten: -
Verlagsnummer: Bourne 231704-428
EAN: 4025511000505
Komponist: Vaclav Nelhybel
Arrangeur: -
Verlag: Bourne Co. Music Publishers
Besetzung: Blasorchester Noten / Concert Band
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Verlag: Bourne Co. Music Publishers
Besetzung: Blasorchester Noten / Concert Band
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